Knooper Weg: Barrierefreies Wohnen im Stadtzentrum Kiel

 
 
 
Das Angebot richtet sich an Menschen die noch nicht alleine in einer eigenen Wohnung leben können/möchten und diesbezüglich Unterstützungsbedarf haben.

In der Regel ist die Hilfe auf zwei Jahre angelegt und versteht sich als Übergangshilfe und Trainingswohnform - in Absprache mit dem Kostenträger kann von einer zeitlichen Begrenzung abgesehen werden.

In unserem ambulanten Wohnprojekt können bis zu 14 Menschen mit unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen in eigenen Wohnungen leben. Die Wohnungen sind barrierefrei und z.T. für Rollstuhlfahrer*innen vorgesehen.

 

conciergehaus aussen klein zimmer01

 

Die Leistungsberechtigten wohnen in 2er-Wohngemeinschaften (mit gemeinsamer Küchen- und Badnutzung) und erhalten einen eigenen Mietvertrag für ihre Wohnung.

Die Küchen und Bäder sind modern gestaltet und gut ausgestattet. Das Haus hat ein helles und freundliches Ambiente.

 

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Im Parterre gibt es einen Gemeinschaftsraum, in dem mit den Bewohner*innen, die das möchten, gemeinsame Veranstaltungen und Aktivitäten stattfinden. Im Keller befinden sich Gemeinschaftswaschmaschinen und Trockner sowie Ladestationen und Stellplätze für Rollstühle. Der Gemeinschaftsraum, die Wirtschaftsräume und der Terassenbereich sind selbstverständlich barrierefrei und können von allen Bewohner*innen genutzt werden.

 

aufzug gemeinschaftsraum

 

waschraum rolliladeraum

 

Die Unterstützungsangebote

Allgemeine Grundleistungen

 

Ein wichtiger konzeptioneller Eckpfeiler für das Unterstützungsangebot im Haus, ist die innewohnende "Concierge", die in der Conciergewohnung im Obergeschoss wohnt und gemeinsam mit ihrem Hausteam diverse Angebote und Leistungen für die im Haus wohnenden Menschen anbietet. Die Concierge moderiert die stattfindenden Aktivitäten der Hausbewohner*innen mit dem Ziel der Unterstützung auf Gegenseitigkeit, Planungen von gemeinsamen Vorhaben etc.. Hierbei soll die Eigeninitiative, der Mut und die Bereitschaft der Bewohner*innen zur Selbsthilfe und Selbständigkeit gestärkt werden.

 

Allgemeine Grundleistung „Wohnen im Conciergehaus“

 

Sprechzeiten

Zu festgelegten Zeiten ist die Concierge mit Ihrem Team für alle Bewohner*innen im Concierge-Büro ansprechbar.

 

Anleitungszeiten

Beratung und Anleitung für die Bewohner*innen der 2er WGs oder auch für Gruppen von Bewohner*innen. Die Concierge und ihr Team

• moderieren Kontakte der Mieter*innen untereinander und vermittelt bedarfsorientiert Hilfen auf Gegenseitigkeit (Hilfen zur Selbsthilfe)

• vermitteln bei Konflikten und Problemen im sozialen Miteinander der Leistungsberechtigten und streben mit den Beteiligten Lösungen an.

• befähigen die Bewohner*innen, sich alleine und/oder gemeinsam mit anderen ihren Sozialraum und ihr Wohnumfeld zu erschließen und kennen zu lernen

• bietet vorübergehende Weckdienste an

• sorgt für die Einhaltung der im Mietvertrag und der Hausordnung festgelegten Mietrechte und –pflichten.

• vermittelt und moderiert bei Mieter*innenstreitigkeiten und Konflikten im Haus und strebt mit den Beteiligten Lösungen an.

 

Anleitung zur Organisation von Freizeit

Die Leistungsberechtigten gestalten sowohl eigenverantwortlich unter Anleitung als auch begleitet durch das Team gemeinsame Freizeitaktivitäten.

 

Bewohner*innenversammlung

Einmal wöchentlich findet die Bewohner*innenversammlung statt. Hier wird über das Miteinander im Haus gesprochen, sich ausgetauscht und gemeinsam geplant und gestaltet. Hier werden Mieter*innen- und Vermieterthemen besprochen, die alle Bewohner*innen betreffen.

 

Telefon-Rufbereitschaft von 22.00 bis 06.00 Uhr (täglich)

Im Notfall können die Leistungsberechtigten auf die telefonische Rufbereitschaft zurückgreifen.

 

Externe ambulante Betreuung

 

In der Regel werden die BewohnerInnen zusätzlich durch externe ambulante Betreuer*innen begleitet. Diese Hilfe orientiert sich dann am individuellen Hilfebedarf des*der Einzelnen und wird in Form von Fachleistungsstunden geleistet. Diese Hilfe kann nach dem Auszug von dem*der selben Betreuer*in fortgeführt werden, um die Betreuungskontinuität sicher zu stellen. Auch dieser Teil der Hilfe kann gerne durch die GSHN bereitgestellt werden.

Menschen mit pflegerischem Hilfebedarf, beauftragen hierfür externe ambulante Pflegedienste nach ihrer freien Wahl. Bei der Organisation und Vernetzung der erforderlichen Hilfen kann die Unterstützung der ambulanten Betreuung in Anspruch genommen werden.

 

Für weitere Fragen oder die Vereinbarung eines Infogespräches steht Ihnen gerne Frau Bächle zur Verfügung. 

 

Julia Bächle
Tel.: 0162 4464835
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